
In den USA wird wieder mehr konsumiert.
In einem etwas langweiligen Börsentag gibt es nach 14.30 Uhr Bewegung. Die Indizes rücken im euroäischen Handel empor. Verantwortlich dafür sind die Detailhandelsdaten, welche in Washington um 8.30 Uhr Ortszeit publiziert wurden.
Demnach ist der Detailhandelsumsatz in den USA im Februar gegenüber Januar um 0,3 Prozent gestiegen. Die Analysten erwarteten im Schnitt einen Rückgang um 0,1 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Automobilverkäufe stieg der Umsatz sogar um 0,8 Prozent (Konsens: +0,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat kletterte der Detailhandelsumsatz um 4,2 Prozent; ohne Berücksichtigung der Autos um 3,9 Prozent.
Das meint Stocks
Die Zahlen aus den USA sind sehr ermutigend. Auch wenn die Vormonatswerte nach unten korrigiert wurden. Es zeichnet sich ab, dass der Konsum in den USA trotz anhaltend hoher Arbeitslosigkeit anzieht. Das ist good news für die Weltwirtschaft und die Börsen. In den Emerging Markets sind ähnliche Phänomene zu beobachten. Einzig in Europa verläuft die Erholung zögerlich. Das dürfte noch eine Weile so bleiben. Deshalb ist in Europa tendenziell mit Enttäuschungen, in den USA mit positiven Überraschungen zu rechnen.
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