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08.02.2010 10:04
Pascal Roth

Xstrata: Aktie startet hervorragend in die neue Woche.


Xstrata-Chef Davis ist zuversichtlich.
PD
Der anglo-schweizerische Bergbaukonzern hat die Erwartungen fürs Gesamtjahr 2009 übertroffen. Im frühen Handel legen die Titel deutlich zu.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Xstrata zwar 41 Prozent weniger verdient als 2008, aber der Überschuss von 2,8 Milliarden US-Dollar liegt über dem Analystenkonsens. Und: Pro Aktie werden acht Cents Dividende ausgeschüttet, nachdem die Aktionäre vor einem Jahr leer ausgegangen sind. «Es wäre falsch, wenn wir uns auf eine hohe Dividende festlegen müssten, weil wir damit unsere ausgeweiteten Investitionen nicht anerkennen würden», sagt Xstrata-Chef Mick Davis.

Tatsächlich will der Konzern innerhalb der kommenden drei Jahre rund 14 Milliarden US-Dollar investieren. Das Geld fliesst vorwiegend in Kupfer-, Nickel- und Kohleprojkte. Dort ist der mittelfristige Ausblick vielversprechend. Eine weitere Möglichkeit zur Verwendung der Liquidität wäre ein Aufstocken der Beteiligung am Platin-Konzern Lonmin – von einer Totalübernahme will Davis aber noch nichts wissen. Im laufenden Jahr rechnet Davis nicht mit einer scharfen Rohstoff-Rally, aber die Preise werden leicht zulegen oder sich mindestens auf einem «vernünftigen» Niveau halten.

Nach wie vor ist der Zuger Rohstoffhändler Glencore grösster Aktionär und hält 34,5 Prozent an Xstrata. Der eingeengte Free Float (Anteil der frei handelbaren Aktien) ist ein Grund, warum der Minenriese nicht (mehr) im SPI kotiert ist. Aber das sollte Anleger nicht vor einem Engagement abhalten. Stocks erachtet die jüngste Abwärtskorrektur als Einstiegsgelegenheit in die relativ günstigen Valoren (Kurs/Gewinn-Verhältnis 8,2).


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