MÜNCHEN (awp international) - Der Münchener Autobauer BMW hat wie seine Konkurrenten Audi und Daimler im Januar wieder mehr Autos verkauft. Der Absatz der Marken BMW, Mini, Rolls-Royce stieg insgesamt um 16,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 82.100 Wagen, wie BMW am Dienstag mitteilte. Audi hatte am Vortag ein Absatzplus von rund 39 Prozent auf 77.800 Fahrzeuge gemeldet. Daimler verbuchte im Januar mit seiner Kernmarke Mercedes-Benz einen Zuwachs von über 24 Prozent auf 67.000 Stück. Die sogenannten Premiumhersteller hatten allerdings zu Beginn des vergangenen Jahres im Zuge der Wirtschaftskrise drastische Absatzeinbussen hinnehmen müssen.
Anders als beim Stuttgarter Konkurrenten Daimler, der mit seinem Stadtwagen Smart derzeit heftige Verkaufsverluste einstecken muss, läuft bei den Münchenern die britische Kleinwagenmarke Mini besonders gut. Die britische Tochter legte um über 20 Prozent auf 12.200 Fahrzeuge zu. Bei der Kernmarke BMW betrug das Plus rund 16 Prozent auf knapp 69.900 Wagen. Auch bei der Luxuswagen-Marke Rolls-Royce sah es mit 87 verkauften Wagen wieder besser aus. BMW hat sich für das Gesamtjahr vorgenommen, einstellig zu wachsen und einen Absatz über 1,3 Millionen Fahrzeuge zu erzielen. Im vergangenen Jahr waren die Verkäufe um über zehn Prozent auf knapp 1,29 Millionen Autos rückläufig gewesen.
dct/sk
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