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09.03.2010 17:29

OIL/Ölpreise geben nach - fester Dollar belastet

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Dienstag nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April kostete am Abend 81,04 US-Dollar. Das waren 0,83 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 1,01 Dollar auf 79,46 Dollar. Am Montag waren die Ölpreise noch auf ein Zwei-Monats-Hoch gestiegen.

Händler begründeten die jüngst schwächere Tendenz am Ölmarkt vor allem mit dem festen Dollar. Experten sehen jedoch einen anhaltenden Aufwärtstrend: "Der Markt will weiter nach oben und nimmt hierfür jede vermeintlich positive Nachricht zum Anlass", schreibt die Commerzbank in einer Studie. Allerdings verweist die Frankfurter Bank auch auf den grossen Angebotsüberschuss am Ölmarkt.

Der Preis für Opec-Rohöl ist unterdessen erneut gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 77,86 US-Dollar. Das waren 59 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bf/he


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