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Bleipreis

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1,18 %
Kurszeit18:00:00Kursdatum30.07.2010
Eröffnung2.920,00Vortag1.141,52
Tagestief2.018,00Tageshoch2.081,00
52 W. Tief1.550,0052 W. Hoch2.690,00
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Einheitenumrechnung für Blei

UmrechnungPreis
1 Tonne = 1.000 Kilogramm2,07 USD je 1 kg Blei

Stocks-Onlineartikel zu Blei

17.05.2010 21:23:00
Euro fäll auf Vier-Jahres-Tief und reisst die Rohstoffpreise mit sich
Pessimistische Szenarien gehen von einem Auseinanderbrechen der Eurozone aus und erwarten in den kommenden zwölf Monaten einen weiteren dramatischen Zerfall der europäischen Währung. Solche Szenarien seien aber übertrieben, meint Chefökonom Jim O’Neill von Goldman Sachs. mehr...
20.10.2009 09:23:00
Xstrata: Fokus auf Kohle - Sparte Kupfer wird umstrukturiert
Im dritten Quartal hat der Zuger Rohstoffkonzern Xstrata die Kohleproduktion im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Dasselbe gilt für Platin und Palladium, Nickel, Zink und Blei. Im frühen Handel gibt die Aktie leicht nach. mehr...

Blei:

Blei ist ein bläulich-graues, sehr gut dehnbares Schwermetall. Wichtigster Ausgangstoff für metallisches Blei ist das im Bleiglanz vorkommende Bleisulfid (PbS). Anfang des 20. Jahrhunderts stieg Blei zum wichtigsten Nichteisenmetall auf. Mittlerweile wurde es von Aluminium, Kupfer, Zink und Nickel verdrängt. Innerhalb der Industriemetalle nimmt Blei weltweit Rang 5 ein, in der Elementhäufigkeit rangiert es an 35. Stelle.


Der Großteil der Bleigewinnung wird zur Herstellung von Akkumulatoren (Batterieteile) verwendet. Dank seiner guten Abschirmwirkung gegen Röntgen- und radioaktive Strahlung kommt das Metall auch in der Medizintechnik (Radiologie) und in der Atomindustrie zum Einsatz. Weitere Einsatzbereiche sind die Baubranche und die Herstellung von Munition, Kraftstofftanks oder Pipelines. Weiterhin ist Blei auch ein wichtiger Katalysator bei der Umwandlung von chemischer in elektrische Energie. Größter Nachteil des Schwermetalls ist seine gesundheitsschädliche Wirkung.

Das Bleierz war jahrelang die bedeutendste kommerzielle Quelle für die Gewinnung von neuem Blei. Die größten Vorkommen findet man in China, den USA, Australien, Russland und Kanada. In Europa sind Schweden und Polen die Länder mit dem größten Vorkommen.
Allerdings stammt heute deutlich mehr als die Hälfte des weltweiten Bleibedarfs aus dem Recycling von Bleischrott. Nach Angaben der Internationalen Blei- und Zink-Studiengruppe (ILZSG) übertraf 2005 der weltweite Bleiverbrauch die Bleiproduktion (Förderung plus Recycling) um rund 100.000 Tonnen. Ausgeglichen wurde dieser Nachfrageüberhang über den Abbau von Lagerbeständen.

Gehandelt wird Blei an der London Metal Exchange.

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